Horror-Stromausfall bei Minusgraden in Berlin – 
was tun bei einem Blackout?

Stromausfall: So kann man sich besser auf einen Blackout vorbereiten

Aktualisiert: 05.01.2026 16:07 Uhr

Nach einem Brandanschlag sind in Berlin aktuell noch immer rund 30.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Kalte Wohnungen, Dunkelheit und ausgefallene Kommunikationsnetze bestimmen den Alltag. Doch wie rüstet man sich am besten für solche Krisenszenarien? Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Ein Artikel von Jürgen Meinert

Ein gezielter Anschlag auf die Infrastruktur hat Teile der Hauptstadt lahmgelegt. Nachdem Kabelleitungen in Brand gesetzt wurden, brach am Samstag in mehreren Berliner Bezirken die Stromversorgung zusammen. Die Folgen für die Anwohner sind massiv: Ursprünglich waren sogar 45.000 Haushalte betroffen, und die Reparaturen gestalten sich schwierig.

Wenn Heizung, Herd und Licht ausfallen

Ein langanhaltender Stromausfall – ein sogenannter Blackout – hat weitreichende Konsequenzen, die oft unterschätzt werden. Die Heizung fällt aus, das Licht geht nicht mehr an, und sämtliche Haushaltsgeräte streiken. Weder Kühlschrank noch Herd sind nutzbar, und wer Durchlauferhitzer nutzt, hat nur noch kaltes Wasser. Besonders kritisch: Das Internet ist weg und oft bricht auch das Mobilfunknetz zusammen. Wer sich informieren will, starrt auf schwarze Bildschirme bei Fernseher und PC.

Auch das öffentliche Leben kommt zum Erliegen: Supermärkte und Tankstellen schließen, Geldautomaten funktionieren nicht mehr und der Bahnverkehr ist eingeschränkt. Ohne Bargeld geht nichts mehr, da Kartenzahlung unmöglich wird.

Vorräte, Licht und unabhängige Stromquellen

Wie kann man sich auf einen solchen Ernstfall vorbereiten, der unter Umständen Tage andauern kann? Experten raten zu einer soliden Grundausstattung, um die kritische Zeit zu überbrücken. Folgende Dinge gehören in jeden Haushalt:

  • Haltbare Lebensmittel (Konserven etc.) und ausreichend Trinkwasser
  • Lichtquellen (Kerzen, Taschenlampen)
  • Batterien
  • Eine Möglichkeit, Geräte aufzuladen
  • Ein batteriebetriebenes Radio für Warnmeldungen

Gerade beim Thema Licht und Information setzen immer mehr Menschen auf kompakte Multifunktionsgeräte, um Platz zu sparen. Eine sinnvolle Lösung ist hier beispielsweise der NaturVibes Strom-Safe PRO. Er vereint ein Notfall-Radio (FM/AM) mit einer LED-Taschenlampe und einer Powerbank. Da er nur so groß wie ein Smartphone ist und lediglich 490 Gramm wiegt, lässt er sich leicht verstauen und ersetzt mehrere Einzelgeräte.

NaturVibes Strom-Safe PRO
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (4.9/5)

✅ LED Taschenlampe für Dunkelheit

✅ AM/FM Radio als Informationsquelle bei Stromausfall

✅ Autarke Stromversorgung bei Blackout

Empfohlen von Experten des BBK

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Kochen und Wasserversorgung ohne Elektrizität

Wer einen Campingkocher besitzt, kann sich auch ohne Strom warme Mahlzeiten zubereiten. Besitzer eines Gartens oder Balkons können auf Gas- oder Holzkohlegrills ausweichen. Wichtig: Niemals offenes Feuer oder Outdoor-Grills in geschlossenen Räumen verwenden – es besteht akute Erstickungsgefahr durch Kohlenmonoxid!

Da bei einem Stromausfall auch die Wasserpumpen der Versorger ausfallen können, empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), einen Vorrat anzulegen. Die Faustregel lautet: Zwei Liter Flüssigkeit pro Person und Tag. Ein Drei-Personen-Haushalt sollte für drei Tage also etwa 18 Liter vorrätig haben.

Erreichbarkeit sichern

Ist der Strom weg, wird Kommunikation zur Herausforderung. Festnetztelefone sind tot, und Handyakkus halten nicht ewig. Ein Tipp: Schreiben Sie sich wichtige Telefonnummern auf einen Zettel. Da wir uns heute auf digitale Telefonbücher verlassen, kennt kaum noch jemand Nummern auswendig.

Um das Smartphone dennoch am Leben zu erhalten, ist eine Powerbank essenziell. Doch herkömmliche Akkus sind irgendwann leer. Hier bietet der oben erwähnte NaturVibes Strom-Safe PRO einen entscheidenden Vorteil gegenüber Standard-Powerbanks: Er lässt sich nicht nur per Kabel laden, sondern im Notfall auch über ein integriertes Solarpanel oder eine Handkurbel. So können Sie auch bei längeren Ausfällen autark Strom erzeugen, um zumindest einen Notruf abzusetzen oder erreichbar zu bleiben.

Wo gibt es Hilfe?

Es ist wichtig, sich im Vorfeld über lokale Anlaufstellen zu informieren. Viele Städte richten sogenannte "Notfall-Infopunkte" oder "Leuchttürme" ein – etwa an Rathäusern oder Feuerwachen. Dort können Bürger Notrufe absetzen, wenn das eigene Telefon nicht mehr geht, und Informationen erhalten. Städte wie Essen oder Arnsberg haben bereits Dutzende solcher Punkte definiert. Wo sich diese in Ihrer Gemeinde befinden, erfahren Sie bei der Stadtverwaltung.

Wie realistisch ist ein Blackout?

Laut BBK ist ein deutschlandweiter, langanhaltender Blackout zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Risikofaktoren sind neben Sabotage auch Extremwetterereignisse. Nach einem massiven Stromausfall in Spanien im April 2025 kamen auch hierzulande Fragen zur Sicherheit auf. Die Bundesnetzagentur betonte jedoch, dass das deutsche Netz durch zahlreiche Sicherungsmechanismen sehr stabil sei. Fällt eine Leitung aus, übernehmen in der Regel andere Trassen die Last.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert nach dem Berliner Vorfall dennoch Konsequenzen. Die detaillierten Pläne der Infrastruktur sollten nicht mehr so transparent öffentlich zugänglich sein, um potenziellen Angreifern weniger Informationen zu bieten.

Regionale Ausfälle passieren häufiger

Während der nationale Blackout unwahrscheinlich bleibt, sind lokale Ausfälle keine Seltenheit, wie Vorfälle in NRW zeigen. Im Februar 2025 traf es Gladbeck, im März waren 15.000 Menschen im sauerländischen Hemer ohne Strom. Auch in Neuss und Euskirchen kam es in den vergangenen Monaten zu größeren Störungen, von denen zehntausende Bürger betroffen waren.

Die Berliner müssen sich indes noch etwas gedulden. Die Reparaturarbeiten an den Hochspannungsleitungen sind komplex und erfordern bei den aktuellen Temperaturen beheizte Baustellen. Es wird damit gerechnet, dass die vollständige Versorgung erst in einigen Tagen wiederhergestellt ist.

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Unsere Quellen: 

  • RheinEnergieBloG
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz          und Katastrophenhilfe
  • Naturfreunde e.V.
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP